Was trägt mich / meine Haltung
Gute Selbstfürsorge sehe ich als Grundlage für meine vielseitigen Tätigkeitfelder. Nur wer mit sich selbst gut in Kontakt bleibt – kann andere Menschen als „stabile Person“ achtsam, emphatisch und heilsam begleiten. Mein Umfeld sagt mir Klarheit, Optimismus, Lebensfreude und Gottvertrauen nach. Das kann ich so bestätigen, ich gehe durch mein Leben mit Freude, Neugier, Demut und einer dankbaren Grundhaltung, die aus meinem christlichen Glauben resultiert. Er ist das Fundament, welches mich trägt.
In Lebensumbrüchen habe ich erleben dürfen, das Glaube kein billiges Vertrösten und kein „Opium“ ist, um den Schmerz zu betäuben, sondern vielmehr die Kraft, die Wirklichkeit so zu sehen, wie sie ist – mit allem Schmerz und mit aller Traurigkeit. Leben ist endlich, erst wenn ich alles wahr- und ernstnehme, kann echte Hoffnung entstehen. Als gläubiger Mensch wird mir diese Hoffnung von außen „geschenkt“ – trotz allem was passiert ist. Die Frage ist dann nicht, ob wir an Gott glauben, sondern ob er an uns glaubt und dessen bin ich mir gewiss.
Ich begegne Menschen, die zu mir kommen, unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit, Weltanschauung oder ihrem persönlichen Hintergrund mit vorurteilsfreier Toleranz, bedingungsloser Wertschätzung und respektvoller Mitmenschlichkeit
